Wirkung der Akupunktur auf den Pferdeorganismus
Der tierische wie menschliche Körper ist von einem Meridiansystem, auch Leitbahnen genannt, durchzogen. Auf diesen liegen die über 360 Akupunkturpunkte, die nach einer umfassenden Anamnese für den jeweiligen Pferdepatienten individuell ermittelt werden.
Das A und O für eine erfolgreiche Akupunkturbehandlung ist eine umfassende Diagnostik und die darausfolgende individuelle Erstellung eines Punktekonzeptes. Die Existenz der Meridiane wurden übrigens durch den Physiker Prof. F.A. Popp mit Hilfe der Biophotonik mittels einer Infrarotkamera sichtbar gemacht.
Auswirkungen der Stimulierung von Akupunkturpunkten
Auf den Akupunkturpunkten sind Anhäufungen rezeptiver Nervenzellen zu
finden - durch deren Stimulierung werden unter anderem. Nervenimpulse entsendet, die Reaktionen im Rückenmark wie auch im Zentralnervensystem hervorrufen - das endogene Schmerzhemmungssystem wird aktiviert und Neurotransmitter wie Endorphine, Serotonin und andere freigesetzt. Schmerzhemmung ist aber nur ein Teil der positiven Wirkung der Akupunkur. Je nach Indikation und Punktewahl können ganze Reflexbögen ausgelöst werden, die Einfluss auf Systeme und Organe wie beispielsweise Gastrointestinaltrakt und Lunge bis hin zum Fortpflanzungsapparat haben. Lokal wird das Gewebe besser durchblutet und eine Muskelentspannung erzielt.
